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Deine Erwartungshaltung lenkt deinen Fokus!


Was du erwartest, beeinflusst, was du wahrnimmst – und wie du dein Leben gestaltest

„Das Leben besteht zu 10 % aus dem, was mir passiert, und zu 90 % aus dem, wie ich darauf reagiere.“— John Maxwell

Wie gehst du morgens in deinen Tag?

Mit dem Gedanken: „Mal sehen, was heute wieder alles schiefgeht …“?

Oder mit einer inneren Haltung, die sagt:„Ich bin gespannt, was Gott heute für mich bereithält!“

Unsere Erwartungshaltung hat einen erstaunlich großen Einfluss darauf, wie wir unser Leben wahrnehmen. Wir können nicht alles kontrollieren, was uns widerfährt. Aber wir können lernen, bewusst zu entscheiden, wie wir darauf reagieren und worauf wir unseren Fokus richten.

Genau darauf weist auch das Zitat von John Maxwell hin: Vielleicht können wir die „10 %“ nicht immer bestimmen – aber in den „90 %“ liegt ein großer persönlicher Handlungsspielraum.


  • Deshalb: Trainiere eine freudige ERWARTUNGS-HALTUNG

Der Gerechte darf Freude erwarten!

Diese wunderbare Aussage finden wir in Sprüche 10:

„Was der Gottlose fürchtet, das wird über ihn kommen; aber was die Gerechten begehren, wird ihnen gegeben. … Das Warten der Gerechten wird Freude werden.“(vgl. Sprüche 10,24.28)

Was für ein Gegensatz: Furcht erwartet das Negative. Glaube darf erwartungsvoll nach vorne schauen.

Das bedeutet nicht, dass Christen keine Schwierigkeiten erleben oder dass alles, was wir uns wünschen, automatisch geschieht. Eine biblische Erwartungshaltung ist kein positives Wunschdenken.

Sie bedeutet vielmehr: Ich weiß nicht, was morgen geschieht – aber ich weiß, WER mit mir in das Morgen geht.

Und deshalb darf Hoffnung meine Grundhaltung sein.


·       Was erwartest DU?

Manche Menschen verpassen viel Schönes, weil sie sich innerlich gar nicht mehr erlauben, etwas Gutes zu erwarten.

Vielleicht erkennst du dich in einem dieser Denkmuster wieder:

1. „Ich habe es nicht verdient.“

Schuldgefühle können uns davon abhalten, Gutes anzunehmen.

„Wer bin ich schon?“„Ich bin nicht gut genug.“„Anderen geht es viel schlechter – warum sollte gerade ich Freude erleben dürfen?“

Doch dein Wert hängt nicht davon ab, ob du alles richtig gemacht hast.

2. „Wenn ich nichts erwarte, werde ich auch nicht enttäuscht.“

Das klingt zunächst vernünftig. Doch aus Selbstschutz wird dann irgendwann eine Lebenshaltung werden:

Erwarte nichts. Hoffe nicht zu viel. Wage nicht zu träumen.

Damit schützen wir uns vielleicht vor mancher Enttäuschung – aber gleichzeitig verschließen wir unser Herz auch vor Freude. Die Folge: Leere!

3. „Ich bin es nicht wert.“

Minderwert sagt:

„Ich bin ja nur …“„Andere können das besser.“„Was kann ich schon bewirken?“

Wenn du diesen Gedanken lange genug glaubst, wirst du beginnen, entsprechend zu leben.

4. „Ich muss es mir erst verdienen.“

Leistungsdenken sagt: Erst leisten – dann leben.

Erst wenn ich erfolgreich genug bin.Erst wenn alles erledigt ist.Erst wenn ich gut genug bin.

Dann darf ich genießen.

Doch Leben ist nicht eine Belohnung, die irgendwann nach einer perfekt erledigten To-do-Liste beginnt.

5. „Wenn ich erst … DANN!“

Kennst du diese Sätze?

Wenn ich erst mein Wunschgewicht erreicht habe …Wenn ich meinen Haushalt im Griff habe …Wenn ich mehr Geld habe …Wenn die Kinder größer sind …Wenn ich mich endlich besser fühle …

Dann werde ich leben. Dann werde ich mir etwas gönnen. Dann werde ich glücklich sein.

Und plötzlich merken wir, dass wir jahrelang auf das Leben gewartet haben, anstatt es zu leben.


·       Warum ist unsere Erwartungshaltung so wichtig?

Weil unsere Gedanken beeinflussen, worauf wir achten, wie wir Situationen interpretieren und wie wir handeln. Sie legen sozusagen die Weichen für unseren Lebensweg.

Wer beispielsweise überzeugt ist: „Bei mir geht sowieso alles schief“, wird Rückschläge besonders schnell wahrnehmen und sie als Bestätigung seiner Überzeugung interpretieren.

Wer dagegen lernt zu fragen: „Welche Möglichkeit könnte Gott mir gerade zeigen?“ nimmt möglicherweise in derselben Situation etwas ganz anderes wahr.

So können sich Gedankenmuster selbst verstärken.

Aus einem Gedanken wird eine Erwartung.Aus der Erwartung entsteht eine Haltung.Die Haltung beeinflusst Entscheidungen.Entscheidungen werden zu Handlungen.Wiederholte Handlungen werden zu Gewohnheiten.Und Gewohnheiten prägen schließlich unser Leben.

Deshalb ist die Aufforderung der Bibel zur Erneuerung unseres Denkens so kraftvoll.

„Denn wie er in seinem Herzen denkt, so ist er.“(vgl. Sprüche 23,7)

·       Verlasse die alten Gleise! Aber wie?

Vielleicht erkennst du heute ein „altes Gleis“:

„Ich war noch nie stark.“

„So bin ich eben.“

„Ich bin ein Pechvogel.“

„Ich kann das nicht.“

„Für mich ist es zu spät.“

„Wer bin ich schon?“


·       Kann man seine Erwartungshaltung verändern?

Ja. Aber meistens nicht über Nacht.

Alte Denkmuster sind wie eingefahrene Gleise. Unser Denken nimmt automatisch den Weg, den es schon hundertmal genommen hat.

Deshalb braucht Veränderung Training, Geduld und Wiederholung.

Wie beim Muskeltraining.

Du gehst nicht einmal ins Fitnessstudio und erwartest am nächsten Morgen starke Muskeln.

Warum erwarten wir dann manchmal, dass jahrzehntelang eingeübte Gedanken nach einer einzigen Entscheidung verschwinden?

Auch Gedankenmuskeln wachsen nicht über Nacht. Jedes Mal, wenn du einen alten Gedanken erkennst und dich bewusst für die Wahrheit entscheidest, trainierst du ein neues Muster.

 

✨ Hier einige praktische Tipps, wie du eine freudige Erwartungshaltung trainieren kannst:

Beginne deinen Tag einmal bewusst mit anderen Fragen:

·       Was darf ich heute und will ich heute von Gott erwarten?

·       Welche gute Möglichkeit könnte heute vor mir liegen?

·       Worauf möchte ich meinen Fokus richten?

·       Welche alte Lüge will ich heute nicht mehr glauben?

·       Welche Wahrheit Gottes stelle ich ihr entgegen?

Und vielleicht wird dein neuer Satz:

„Ich erwarte nicht, dass alles perfekt wird. Aber ich erwarte, dass Gott auch heute mit mir ist, mich führt und etwas Gutes aus meinem Leben hervorbringen kann.“

 

  • Von der Erwartung zur Transformation

Genau hier beginnt für mich Rise with Style.

Transformation beginnt im Denken.

Wenn du beginnst, dich mit Gottes Augen zu sehen, verändert sich deine Haltung.

Wenn sich deine Haltung verändert, verändern sich deine Entscheidungen.

Und wenn sich deine Entscheidungen verändern, kann sich Schritt für Schritt dein Leben verändern.


🌿 Werde SICHER – in deiner Identität und darin, wer Gott sagt, dass du bist.

✨ Werde SICHTBAR – habe den Mut, deine Einzigartigkeit und deine Berufung zum Ausdruck zu bringen.

💪 Werde STARK – trainiere Gedanken und Gewohnheiten, die Geist, Seele und Körper stärken.


Was erwartest du von deiner nächsten Lebensphase?

Vielleicht ist es Zeit, nicht länger darauf zu warten, dass sich irgendwann etwas verändert, sondern selbst den ersten Schritt zu gehen.

Baue die Brücke von deiner heutigen Realität zu deiner göttlichen Bestimmung.


👉 Wenn du dir dabei persönliche Begleitung wünschst, schreibe mir „RISE“ und erfahre mehr über mein Rise with Style Coaching.


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