"Vorbeugen ist besser als Heilen" – aber WIE?
- Lynette E. Funk
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- Aug 26
- 3 min read
Wir alle kennen diesen Satz. Doch oft wissen wir zwar, dass wir besser auf unsere Gesundheit achten sollten – aber nicht, wie wir das im Alltag konkret umsetzen können.
Ein wichtiger Schlüssel liegt darin, chronischen Stress frühzeitig zu erkennen und bewusst gegenzusteuern.
Denn Gesundheit bedeutet für mich mehr als einen gesunden Körper.
Geist, Seele und Körper gehören zusammen. Was uns innerlich beschäftigt, kann sich auch körperlich bemerkbar machen.
· Stress betrifft den ganzen Menschen
Stress ist zunächst eine ganz natürliche Reaktion unseres Körpers. In einer herausfordernden Situation wird das sympathische Nervensystem aktiviert: Der Körper schaltet auf „Kampf oder Flucht“.
Stresshormone wie Adrenalin und Cortisol werden ausgeschüttet. Herzschlag und Atmung verändern sich, Energie wird mobilisiert – wir werden kurzfristig leistungsfähiger.
Das ist sinnvoll, wenn tatsächlich eine Gefahr besteht. Problematisch wird es jedoch, wenn dieser Alarmzustand zum Dauerzustand wird.
Chronischer Stress kann unter anderem Schlaf, Verdauung, Hormonhaushalt und Immunfunktion beeinträchtigen.
Auch unverarbeitete Belastungen, Sorgen und innere Konflikte können dazu beitragen, dass wir kaum noch wirklich zur Ruhe kommen.
Der Körper verhält sich dann bildlich gesprochen so, als müsste er ständig auf eine Krise vorbereitet sein.
Die Frage lautet deshalb:
Wie können wir die innere „Stressbremse“ wieder lösen?

1. Bewege deinen Körper
Bewegung gehört zu den wirkungsvollsten Möglichkeiten, Stress abzubauen. Besonders die Kombination aus Ausdauer-, Kraft- und Beweglichkeitstraining unterstützt nicht nur Herz und Kreislauf, sondern auch Muskeln, Knochen und Stoffwechsel.
Gerade mit zunehmendem Alter gewinnt Krafttraining an Bedeutung, denn Knochen und Muskeln brauchen Belastungsreize, um möglichst lange stark zu bleiben.
Es muss nicht kompliziert sein. Beginne beispielsweise mit 15–30 Minuten bewusster Bewegung täglich: zügiges Gehen, Radfahren, Schwimmen oder ein gezieltes Krafttraining.
Dabei gilt: Du musst dich nicht jeden Tag völlig verausgaben. Regelmäßigkeit ist wichtiger als Extremtraining.
2. Atme bewusst
Unter Stress wird unsere Atmung häufig flacher und schneller. Bewusstes, langsames Atmen kann dagegen dem Nervensystem signalisieren:
Ich darf zur Ruhe kommen.
Plane deshalb kleine Atem-Oasen in deinen Alltag ein. Schon wenige Minuten bewusstes Ein- und Ausatmen können helfen, aus dem ständigen Funktionieren auszusteigen.
Für mich gehört dazu auch das Gebet: innehalten, tief atmen und meine Sorgen bewusst Gott überlassen.
„Werft alle eure Sorge auf ihn, denn er kümmert sich um euch.“1. Petrus 5,7
3. Gib deinem Körper guten „Brennstoff“
Unser Körper benötigt echte Nährstoffe, um gut funktionieren zu können. Setze deshalb möglichst häufig auf naturbelassene Lebensmittel:
🥦 viel verschiedenfarbiges Gemüse
🥑 hochwertige Fette
🥚 gute Proteinquellen
🍓 Obst und Beeren in angemessenen Mengen
🌰 Nüsse und Samen
🌿 frische Kräuter und Gewürze
Stark verarbeitete Lebensmittel, sehr zuckerreiche Produkte und „leere“ Kalorien sollten dagegen eher die Ausnahme bleiben.
Ich nenne natürliche, nährstoffreiche Lebensmittel gerne „Gottes Apotheke“ – eine wunderbare Vielfalt, die uns zur Verfügung steht.
4. „Wässere dein Leben!“
Auch ausreichendes Trinken gehört zu einer gesunden Lebensweise. Wasser wird unter anderem für den Transport von Nährstoffen und Stoffwechselprodukten, die Temperaturregulation und zahlreiche Zellfunktionen benötigt.
Eine Wasserflasche in Sichtweite kann bereits eine einfache Erinnerung sein, regelmäßig zu trinken.
Und was ist mit den Belastungen der Seele?
Wir können gesund essen, Wasser trinken und Sport treiben – und trotzdem innerlich unter Dauerstress stehen.
Deshalb gehört zur ganzheitlichen Gesundheit auch die Frage:
Was trage ich schon viel zu lange mit mir herum?
Vielleicht Sorgen. Enttäuschungen. Überforderung. Verletzungen. Erwartungen. Perfektionismus. Oder die Vorstellung, immer stark sein und funktionieren zu müssen.
Manchmal beginnt Gesundheitsvorsorge deshalb nicht auf dem Teller oder im Fitnessstudio, sondern mit dem Mut, hinzuschauen, loszulassen und neue Denk- und Lebensgewohnheiten einzuüben.
Genau hier setzt mein „Tempelpflege“-Coaching an.
Es geht nicht um Perfektion und auch nicht um eine kurzfristige Diät. Es geht darum, deinen Körper wieder als das zu behandeln, was er ist: ein wertvolles Geschenk und der Tempel, der dir für dein Leben anvertraut wurde.
Möchtest du deine Gesundheit ganzheitlich pflegen?
Melde dich bei mir persönlich oder nutze das untenstehende Formular. Schreibe mir einfach #TEMPEL.
Ich schicke dir gerne weitere Informationen zum Tempelpflege-Coaching und zeige dir, wie du Schritt für Schritt gesündere Gewohnheiten für Geist, Seele und Körper entwickeln kannst.
Dein Körper. Dein Tempel. Dein Leben in Balance.
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